Nichts als die Wahrheit … über Beerdigungen

Aus dem Film „Nichts als die Wahrheit“ ein charmentes Zitat:

A man can live a good life, be honorable, give to charity, but in the end, the number of people who come to his funeral is generally dependent on the weather.

 

Happy Wife, Happy Life

… das kann man eigentlich einfach so stehen lassen.
Gewissermaßen „ohne Worte“.

Wuala, der Speicherhunger und der Mac

Cloud-Storage-Lösungen sind sind – wie so etliche wolkige Technologien – gekommen um zu bleiben. Sie versprechen Vereinfachung in technischer, organisatorischer und kostenseitiger Hinsicht. Also greift man gerne zu.
Ob es bei Storage-Vorreitern im Consumer-Segment wie Dropbox beginnt oder bei etlichen Konkurrenten endet, ein schaler Nachgeschmack bleibt:
Und zwar die Frage, wer aller auf die outgesourcten Daten zugreifen darf. Oftmals halten auch die Anbieter selbst die erforderlichen Schlüssel, um zumindest theoretisch auf die Daten zugreifen zu können.
Sagen wir so: Nicht alle Cloud-Storage-Implementierungen schließen diesen Zugriff explizit aus.

Möchte man die Vorteile des Cloud-Storage-Konzepts nutzen (unabhängig ob im Consumer- oder im Business-Segment), bleiben nicht allzuviele Anbieter übrig.
Aber beispielsweise Wuala schließt allein schon vom Konzept her aus, dass der Anbieter, oder irgendwer sonst, dem nicht explizit vom Nutzer Zugriff gewährt wurde, die eigenen Daten einsehen könnte. Immerhin liegen die für die Entschlüsselung erforderlichen Schlüssel nur beim Nutzer. (Hoch lebe das Backup.)
Die verschlüsselten Daten werden in Blöcken redundant über unterschiedliche europäische Rechenzentren verteilt. Unabhängig davon, ob man Wuala zum Synchronisieren von Verzeichnissen über unterschiedliche Rechner hinweg verwendet oder einfach nur zum Sichern von Verzeichnissen.

Alles prächtig?

Naja, nicht so ganz. Zumindest nicht bei der Implementierung des Wuala-Clients unter Mac OS. Wenn man Wuala einfach installiert und munter drauf los laufen lässt dauert es nämlich nicht lange und der Wuala-Client entwickelt einen verblüffenden Appetit auf Hauptspeicher. 3 GB musste ich ihm bereits opfern.
Aber dann die Lösung: In den Java-Einstellungen (Dienstprogramme / Java-Einstellungen) die Reihenfolge der zu verwendenden Java-Version dahingehend ändern, dass 32-Bit-Java bevorzugt wird. Dank dem Wuala-Forum. ;-)

Und jetzt ist alles prächtig.

Suche Freude, muss kündigen

Es war einmal – und es mag einige Wochen her gewesen sein – dass mir folgendes zum wiederholten Mal vom wiederholten Mal nicht aus dem Kopf gehen wollte: Dank zweifelhafter Maßnahmen diverser Vorgängerregierungen scheint mir eine Alterspension nicht mehr erreichbar. Und auch wenn: Die Zeit bis dahin ist noch unsagbar lang. Wie kann es da sein, dass ich mich noch länger in einer Konzernstruktur verdinge, deren bizarre Auswüchse ihre eigenen Absurditäten in immer kürzeren Perioden erfolgreich in den Schatten stellt?

Es läuft auf eine Frage hinaus: Was braucht man zum Leben? Dazu könnte zählen:

  • Eine Tätigkeit, die einen mit Freude ausfüllt.
  • Geld um einen grundlegenden Lebensstandard zu gewährleisten.
  • Aber allem voran Zeit um sie seinen Interessen und seinen Mitmenschen widmen zu können.

Je mehr man sich daher in kapitalistitischen Hochburgen verdingt, umso weiter entfernt man sich von „Frei“-Zeit, sinnstiftender Tätigkeit und einem Einkommen, dessen Höhe sich nur mit tatsächlichen Erfordernissen messen muss.

Zugegeben: Alles etwas subjektiv. Aber subjektiv trifft man nun einmal Entscheidungen. Und genau so traf ich auch meine nächste Entscheidung. Kündigen nach 10 Jahren Betriebszugehörigkeit mit dem Vorhaben in die Selbständigkeit und allen zugehörigen Scherereien zu gehen. Aber es werden „meine“ Scherereien sein. Und idealerweise auch „meine“ Freude. Was für ein Ausblick.

Wie auch immer das Abenteuer Leben weitergeht: Nur keine Scheu vor Veränderungen. Im schlimmsten Fall erkennt man einen Fehler und hat es probiert. Nicht angenehm, aber auch nicht feig. Verflixt, was hab’ ich lang’ dafür gebraucht …

Ergometer ade!

Hieß es an dieser Stelle vor einem Jahr noch sinngemäß “Ergometer olé”, so ist diese Episode nun abgehakt. War ich anfangs noch dank Motivationshoch sehr engagiert bei der Sache, so bin ich nach wenigen Monaten – im wahrsten Sinne – aus dem Tritt gekommen und habe nie wieder ernsthaft auf den Ergometer zurück gefunden.

Seit Monaten stand dieses Ding nun ausschließlich sinnentleert in der Gegend herum. Mir im Weg und sich selbst – so bin ich mir sicher – auch nicht zum Gefallen. Dieses Jahr dann habe ich erkannt, dass das nie wieder etwas werden wird, mit uns beiden. Also habe ich zaghaft begonnen, den Freundeskreis auf potentielle Interessenten abzuklopfen. Ich fühte mich wie ein einsamer Rufer in der Wüste.

Bis heute. Es gibt sie nämlich noch, diejenigen, die ihre bisherigen Ergometer zu Tode trampeln und sich über Nachschub freuen.

Somit: Erleichterung auf allen Seiten. Sogar der Ergometer hat wieder Hoffnung geschöpft, in Aussicht auf bestimmungsgemäße Verwendung.
Wenn das kein schöner Sonntag ist.

Von einem unglücklichen Wegbegleiter

Mit dem Loslassen im Generellen ist es so eine Sache; scheint es mir. Wie das Leben so zeigt: wohl nicht nur mir. Wo das zwischenmenschliche Loslassen eine ganz besondere Herausforderung ist, vor die man oftmals unwillkürlich gestellt wird, kann das dingliche Loslassen ein Quell erheblicher Ruhe und Zufriedenheit im Leben sein.

Unabhängig davon, ob es um die Bestseller-basierte Variante „Simplify your Life“ geht, oder einfach nur einen Artikel im aktuellen Stern Nr. 43 / 2010 mit dem Titel „Ein Aufräumberater sorgt für mehr Platz im Haus“.

Und schon finde ich mich mitten im Ausmisten. Bis ich auf eine beinahe 10 Jahre alte Ansichtskarte von Freunden stoße, die mich wohl weitere 10 Jahre begleiten wird (und die Freunde hoffentlich auch). Der Grund, weshalb ich an der Karte festhalten werde, ist schlichtweg das Motiv: Das Gemälde „The Miserable Man“ von Martin Bigum:

Man muss ja netterweise nicht alles loslassen.
Zumindest noch nicht.

Glück und Unglück

Wiedereinmal ein Zitat, diesmal eines von Wilhelm Busch, das mir bei einem Spaziergang durch die Arkade in Linz nachgerade entgegen gesprungen ist:

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch die Vernachlässigung kleiner Dinge.

Da fielen mir schon so zwei, drei Adressaten ein, denen man das am liebsten mitten ins Gesicht brüllen würde. Aber ob sie’s verstünden bleibt zu bezweifeln.

Der Sinn des Lebens

Heute wurde ich auf folgendes Zitat von Sir Peter Ustinov gestoßen:

Sinn des Lebens: etwas, das keiner genau weiß.
Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.

Gefällt mir.

Wenn Shakespeare von der Decke baumelt

Vor etlichen Jahren haben wir umgebaut. Wie bei derartigen Aktionen üblich, gibt es auch in unserem Fall „Überbleibsel“. Die Esstischlampe ist so eine Übergangslösung, die seither ihrer finalen Klärung harrt.

Seltsamerweise kenne ich bereits ebenso lange die Lösung des Problems – nur haben wir uns noch nie dazu aufgerafft, das Thema anzugehen. Aber bald. Ich bin mir sicher.

Dann wird Queen Titania über dem Esstisch schweben und endlich ein prächtig wohliges Licht anstelle der derzeitigen Funzel bei uns einziehen.

Queen Titania von Luceplan

Queen Titania von Luceplan

Ob die Leuchte wirklich namentlich einen Bezug zur Elfenkönigin Titania in Shakespeares Sommernachtstraum hat ist wohl schwer zu sagen, aufgrund ihres futuristischen Designs hatte der Hersteller möglicherweise auch eher den gleichnamigen Uranus-Mond vor Augen.
Aber wer weiß, vielleicht ist alles ja auch wiedereinmal ganz anders.

Das Kartendilemma

Jeder hat sie. Nicht alle von ihnen will man. Etliche davon braucht man. Sie mit sich zu führen ist nicht immer eine elegante Sache. Daher leiden sie. Werden drangsaliert. In alle Richtungen gebogen, gestaucht, gestapelt. Für manche lautet das Schicksal ständige Zurschaustellung in Badges, andere werden auf Lebzeiten in irgendwelchen Schubladen vergessen.

Die Ausprägungen von Ausweis-, Kredit-, Bankomat-, Klub-, Mitarbeiter- und Was-weiß-ich-noch-alles-Karten sind mittlerweile ja immens. Frauen haben dafür eine Lösung: die Handtasche. Nur wenige Männer wagen sich an die stilistische und praktische Gratwanderung der Männerhandtasche. Für den breiten Rest bleiben entweder Ausweistaschen ergänzt um herkömmliche Geld- bzw. Brieftaschen oder die jeweiligen Verwandten mit den notwendigen Unterbringungsmöglichkeiten für die Kartenflut.
Mir ist bis dato in diesen Konzepten noch nichts brauchbares unter gekommen. Entweder habe ich unter dem Kompromiss gelitten oder die untergebrachten Karten haben vor der Zeit klein bei gegeben.

Aber heute ist mir mcpocket untergekommen und hat mich auf Anhieb begeistert: Die Karten sind gut aufgehoben und das Geld hat seinen Geldklammern-ähnliche Platz. Alles sitzt, passt und hat ausreichend Luft.

Ach ja und aus Österreich ist es auch. ;-)

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